Eierlikörkuchen aus der Gugelhupfform: saftig & fein

Der Teig für diesen Eierlikörkuchen ist überraschend dünnflüssig: Öl und Eierlikör machen ihn nach dem Backen saftig und zart. In der Gugelhupfform bekommt der Rührkuchen seine typische Ringform und lässt sich gut in gleichmäßige Stücke schneiden. Eine feine Vanillenote rundet den Geschmack ab, ohne den Eierlikör zu überdecken.

Das Rezept ist auf eine Form mit etwa 2,5 Litern Fassungsvermögen abgestimmt. Du erfährst, warum der Teig trotz seiner flüssigen Konsistenz genau richtig ist und wie du die Form sorgfältig vorbereitest, damit sich der Kuchen später gut lösen lässt. Außerdem findest du passende Alternativen für Speisestärke und Mehl sowie einen alkoholfreien Ersatz für den Eierlikör. Beim Backen zählt vor allem der Blick auf die Garprobe: Je nach Form und Ofen kann die Backzeit variieren. Mit einem Holzstäbchen prüfst du, ob der Kuchen durchgebacken ist, ohne ihn unnötig lange im Ofen zu lassen. So gelingt ein Kuchen, der sich zum Kaffeetrinken ebenso eignet wie zum Mitnehmen.

EierlikörkuchenSpeichere das!

SPÄTER MERKEN

Dieses Rezept bald ausprobieren? Dann pinne es und finde es schnell wieder!

JETZT PINNEN!

Eierlikörkuchen aus der Gugelhupfform

Eierlikör macht diesen Rührkuchen saftig und gibt ihm eine feine Vanillenote. Der Teig ist dünnflüssiger als ein gewöhnlicher Kuchenteig; das ist richtig, denn Öl und Eierlikör sorgen dafür, dass der Kuchen nach dem Backen zart bleibt. Für eine Gugelhupfform mit etwa 2,5 Litern Inhalt reicht die folgende Menge. Plane rund 20 Minuten für die Vorbereitung und 50 bis 60 Minuten Backzeit ein.

Zutaten

  • 4 Eier, Größe M, möglichst zimmerwarm
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 ml neutrales Pflanzenöl, zum Beispiel Rapsöl
  • 250 ml Eierlikör
  • 250 g Weizenmehl, Type 405
  • 50 g Speisestärke
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Butter und Mehl für die Form
  • Puderzucker zum Bestäuben, nach Wunsch

Zutaten auswählen und ersetzen

Rapsöl oder ein anderes mildes Pflanzenöl lässt den Geschmack des Eierlikörs im Vordergrund. Olivenöl ist dafür meist zu kräftig. Die Speisestärke macht die Krume feiner; ersetze sie bei Bedarf durch dieselbe Menge Mehl, dann wird der Kuchen etwas kompakter. Weizenmehl Type 405 ergibt eine zarte Textur, Type 550 funktioniert ebenfalls, kann den Teig aber geringfügig fester machen.

Für eine alkoholfreie Variante eignet sich alkoholfreier Eierlikör, falls erhältlich. Alternativ kannst du 250 ml durch eine Mischung aus 200 ml Sahne und 50 ml Vanillesirup ersetzen. Das Ergebnis schmeckt weniger nach Eierlikör und wird etwas milder. Verwende keine zusätzliche Flüssigkeit, wenn der Ersatz bereits dünnflüssig ist. Eier und Eierlikör sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen: Zutaten mit ähnlicher Temperatur verbinden sich leichter zu einem gleichmäßigen Teig.

Zubereitung

  1. Form vorbereiten: Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette jede Rille der Gugelhupfform sorgfältig mit weicher Butter ein und bestäube sie dünn mit Mehl. Klopfe überschüssiges Mehl aus. Diese Schicht hilft, den Kuchen später sauber aus der Form zu lösen. Bei einer dunklen Metallform prüfe den Kuchen einige Minuten früher, da sie stärker bräunt.
  2. Eier und Zucker aufschlagen: Gib Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine große Schüssel. Schlage alles mit dem Handmixer etwa drei Minuten, bis die Masse heller und leicht schaumig ist. Es muss kein steifer Schaum entstehen. Kratze zwischendurch den Schüsselrand ab, damit keine Zuckernester zurückbleiben.
  3. Flüssige Zutaten einrühren: Gieße das Öl in einem dünnen Strahl dazu und rühre auf niedriger Stufe. Rühre anschließend den Eierlikör ein. Langsames Zugeben verhindert, dass sich Öl und Eimasse trennen. Die Mischung sieht jetzt sehr flüssig aus; Mehl und Stärke binden sie später.
  4. Trockene Zutaten mischen: Vermenge Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer zweiten Schüssel. Siebe die Mischung über die Eiermasse oder gib sie portionsweise durch ein feines Sieb hinein. Hebe sie mit einem Teigschaber unter oder rühre nur kurz auf niedriger Stufe. Sobald keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind, hör auf. Zu langes Rühren kann den Kuchen zäh machen.
  5. Backen: Fülle den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene 50 bis 60 Minuten. Öffne die Ofentür in den ersten 40 Minuten möglichst nicht, damit der Kuchen nicht zusammenfällt. Prüfe gegen Ende mit einem Holzstäbchen in der dicksten Stelle: Kommt es ohne feuchten Teig heraus, ist der Kuchen fertig. Ein paar trockene Krümel sind in Ordnung.
  6. Abkühlen und stürzen: Stelle die Form auf ein Gitter und lasse den Kuchen etwa 15 Minuten darin ruhen. Löse den Rand vorsichtig mit einem dünnen Messer, falls er festhängt, und stürze den Kuchen auf das Gitter. Warte mit dem Bestäuben, bis er vollständig abgekühlt ist, sonst schmilzt der Puderzucker.

Servieren und Aufbewahren

Bestäube den Kuchen kurz vor dem Servieren mit Puderzucker. Für eine festliche Oberfläche kannst du zusätzlich dünne Linien aus leicht erwärmtem Eierlikör darüberziehen und gehackte Pistazien aufstreuen. Schneide ihn mit einem Sägemesser in gleichmäßige Stücke; so wird die lockere Krume weniger zusammengedrückt. Dazu passen Kaffee, ungesüßter Tee oder ein Klecks geschlagene Sahne.

Bewahre den vollständig abgekühlten Kuchen abgedeckt bei Zimmertemperatur auf und verzehre ihn innerhalb von drei Tagen. Bei warmer Küche kommt er in den Kühlschrank; nimm die Stücke vor dem Servieren etwa 20 Minuten heraus, damit sie wieder weich werden. Zum Einfrieren eignen sich einzelne, gut verpackte Scheiben für bis zu drei Monate. Lass sie bei Zimmertemperatur auftauen und erwärme sie nicht zu lange, sonst trocknen die Ränder aus.

EierlikörkuchenSpeichere das!

Dieser Eierlikörkuchen verbindet eine feine Vanillenote mit einer zarten, saftigen Krume und braucht dafür keine komplizierte Zubereitung. Der dünnflüssige Teig ist bei diesem Rezept normal; wichtig sind eine gut gefettete und bemehlte Gugelhupfform sowie die Garprobe nach etwa 50 Minuten. Lass den Kuchen nach dem Backen erst in der Form abkühlen, bevor du ihn vorsichtig stürzt. Mit etwas Puderzucker ist er schlicht serviert, zu einer Tasse Kaffee passt auch ein Klecks geschlagene Sahne. Für eine eigene Variante kannst du einen Teil der Speisestärke durch Mehl ersetzen oder den Eierlikör alkoholfrei austauschen. Back den Kuchen bei Gelegenheit und teile in einem Kommentar, wie lange er in deinem Ofen gebraucht hat oder welche Abwandlung dir schmeckt.


Alkoholfreier EierlikörkuchenSpeichere das!

Alkoholfreier Eierlikörkuchen

Saftiger Gugelhupfkuchen mit alkoholfreiem Eierlikör.

Vorbereitungszeit
20 Minuten

Kochzeit
50 Minuten

Gesamtzeit
10 Minuten

Portionen
12 Stück

Zutaten

  • 5 Eier
  • 250 g Zucker oder Puderzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 250 g neutrales Öl, zum Beispiel Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 1 Prise Salz
  • 250 g alkoholfreier Eierlikör
  • 125 g Mehl
  • 125 g Speisestärke
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Etwas Butter und Mehl für die Gugelhupfform

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  2. Schritt 2
    Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Öl, Salz und alkoholfreien Eierlikör einrühren.
  3. Schritt 3
    Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, kurz unter den Teig rühren und in die Form füllen.
  4. Schritt 4
    Etwa 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, kurz abkühlen lassen und aus der Form stürzen.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert