Rosenkohl mit Rinderspeck, Pekannüssen und Cranberrys

An den Schnittflächen wird der Rosenkohl bei hoher Ofenhitze goldbraun und knusprig, während die Mitte zart bleibt. Genau dieser Kontrast macht ihn zur guten Grundlage für Rinderspeck, knackige Pekannüsse und fruchtige Cranberrys. Der Speck bringt salzige Röstaromen mit, die Nüsse sorgen für Biss und ein wenig Ahornsirup verbindet die herben und süß-säuerlichen Noten. Ein Schuss Essig am Ende hält das Gericht angenehm frisch. Anders als Rosenkohl aus der Pfanne gart diese Variante größtenteils auf dem Blech, sodass Sie währenddessen den Rest des Essens vorbereiten können. Wichtig ist, die Röschen mit der Schnittfläche nach unten zu verteilen und das Blech nicht zu voll zu machen. So bräunen sie, statt im eigenen Dampf weich zu werden. In diesem Rezept erfahren Sie, wann Speck und Pekannüsse dazukommen, wie Sie die Würze ausbalancieren und welche Alternativen zu den Zutaten passen. Servieren Sie den Rosenkohl als Beilage zu Braten oder gebackenem Hähnchen, oder reichen Sie Brot dazu und machen Sie daraus eine unkomplizierte Mahlzeit.

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Rosenkohl mit Rinderspeck, Pekannüssen und Cranberrys

Gerösteter Rosenkohl bekommt an den Schnittflächen braune, knusprige Stellen, während sein Inneres weich bleibt. Dazu kommen salziger Rinderspeck, knackige Pekannüsse und süß-säuerliche Cranberrys. Das Gericht passt als Beilage zu Braten oder gebackenem Hähnchen und kann mit Brot oder Getreide auch als einfaches Hauptgericht auf den Tisch kommen.

Zutaten für 4 bis 6 Portionen

  • 900 g Rosenkohl: Die Röschen sollten fest sein und gleichmäßig garen. Große Exemplare halbieren, kleine können ganz bleiben.
  • 150 g Rinderspeck: In kleine Würfel oder schmale Streifen geschnitten. Er bringt Salz und Röstaromen mit. Falls kein Rinderspeck erhältlich ist, eignet sich Putenspeck; der Geschmack ist milder und meist weniger fettig.
  • 60 g Pekannüsse: Grob gehackt für eine knackige Einlage. Walnüsse sind ein guter Ersatz, Haselnüsse schmecken ebenfalls.
  • 60 g getrocknete Cranberrys: Sie geben eine fruchtige Säure. Rosinen sind süßer; gehackte getrocknete Sauerkirschen passen, wenn Sie eine säuerlichere Variante möchten.
  • 2 EL Olivenöl, bei sehr fettem Speck genügt 1 EL.
  • 1 EL Ahornsirup: Er rundet die herben Röstnoten ab. Honig kann ihn ersetzen.
  • 1 EL Balsamico-Essig oder Rotweinessig für einen frischen Abschluss.
  • ½ TL Salz und ¼ TL schwarzer Pfeffer: Mit dem Salz zunächst sparsam sein, denn der Speck bringt bereits Würze mit.

Zubereitung

  1. Ofen vorheizen: Stellen Sie den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze ein. Bei Umluft reichen etwa 200 °C. Ein heißer Ofen lässt die Schnittflächen bräunen, statt den Rosenkohl lange zu dämpfen. Legen Sie ein großes Blech mit Backpapier aus oder verwenden Sie ein unbeschichtetes Blech.
  2. Rosenkohl vorbereiten: Waschen Sie die Röschen und tupfen Sie sie gründlich trocken. Schneiden Sie welke Außenblätter und das trockene Ende des Strunks ab. Halbieren Sie den Rosenkohl längs. Wenn die Röschen sehr groß sind, vierteln Sie sie, damit sie in derselben Zeit gar werden wie die kleineren Hälften.
  3. Würzen und verteilen: Geben Sie den Rosenkohl in eine Schüssel und mischen Sie ihn mit Olivenöl, Pfeffer und zunächst etwa einem Viertel Teelöffel Salz. Verteilen Sie die Stücke mit der Schnittfläche nach unten auf dem Blech. Lassen Sie zwischen ihnen etwas Abstand; liegen sie dicht übereinander, sammelt sich Dampf und sie werden weniger knusprig.
  4. Rösten: Garen Sie den Rosenkohl 15 Minuten. Wenden Sie die Stücke anschließend und rösten Sie sie weitere 5 bis 10 Minuten. Die Ränder sollen dunkel goldbraun sein, und ein Messer sollte leicht in den Strunk gleiten. Sehr kleine Hälften können früher fertig sein, prüfen Sie das Blech daher nach insgesamt 18 Minuten.
  5. Speck braten: Während der Rosenkohl im Ofen ist, geben Sie den Rinderspeck in eine kalte Pfanne und erhitzen Sie ihn bei mittlerer Temperatur. So kann das Fett langsam austreten. Braten Sie die Stücke etwa 6 bis 8 Minuten, bis sie gebräunt und knusprig sind. Nehmen Sie sie mit einem Schaumlöffel heraus und lassen Sie sie auf einem Teller abtropfen. Ist die Pfanne sehr fettig, gießen Sie überschüssiges Fett ab und lassen Sie ungefähr einen Teelöffel darin.
  6. Nüsse rösten: Geben Sie die Pekannüsse in dieselbe Pfanne und rühren Sie sie bei niedriger bis mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten. Sobald sie duften, nehmen Sie die Pfanne vom Herd. Lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt, denn Nüsse können schnell von geröstet zu verbrannt wechseln. Bei Bedarf können Sie die Pekannüsse stattdessen während der letzten 4 Minuten auf einer freien Ecke des Blechs rösten.
  7. Alles vermengen: Geben Sie den heißen Rosenkohl in eine Servierschüssel. Rühren Sie Ahornsirup und Balsamico unter, dann mischen Sie Cranberrys, Rinderspeck und Pekannüsse vorsichtig dazu. Probieren Sie erst jetzt und ergänzen Sie Salz oder Pfeffer nach Bedarf. Wenn die Cranberrys besonders trocken sind, weichen Sie sie vorab 5 Minuten in warmem Wasser ein und tupfen Sie sie trocken.

Technik, Vorbereitung und häufige Fehler

Trockenheit und Abstand sind beim Rösten entscheidend. Feuchte Röschen werden im Ofen zunächst weich, statt eine gebräunte Oberfläche zu bekommen. Tupfen Sie sie deshalb nach dem Waschen sorgfältig ab und verwenden Sie bei Bedarf zwei Bleche. Für gleichmäßige Garzeiten sollten die Stücke ähnlich groß sein. Der Speck wird getrennt gebraten, damit er knusprig bleibt und der Rosenkohl nicht im austretenden Fett weich wird.

Sie können den Rosenkohl bis zu einem Tag vorher putzen und halbieren. Bewahren Sie ihn abgedeckt im Kühlschrank auf und würzen Sie ihn erst kurz vor dem Rösten. Reste halten sich in einem geschlossenen Behälter etwa 3 Tage im Kühlschrank. Erwärmen Sie sie für 8 bis 10 Minuten bei 200 °C im Ofen; in der Mikrowelle werden die Ränder weich. Pekannüsse und Speck lassen sich am besten erst beim Aufwärmen wieder darübergeben.

Anrichten und Servieren

Füllen Sie den Rosenkohl in eine flache, vorgewärmte Schale, damit die knusprigen Stücke nicht unter einer dicken Schicht weicher Röschen verschwinden. Verteilen Sie Speck und Pekannüsse sichtbar auf der Oberfläche und geben Sie zum Schluss ein paar zusätzliche Cranberrys darüber. Ein kleiner Schuss Balsamico direkt vor dem Servieren sorgt für eine deutliche säuerliche Note. Als Beilage passt das Gericht zu gebratenem Rind, Schweinefleisch oder einem vegetarischen Linsenbraten. Für eine sättigende Mahlzeit können Sie es auf gekochte Farro-Körner oder braunen Reis geben.

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Gerösteter Rosenkohl, würziger Rinderspeck, knackige Pekannüsse und säuerliche Cranberrys bringen unterschiedliche Texturen und Geschmacksrichtungen auf ein Blech. Mit Ahornsirup und einem kleinen Schuss Essig schmeckt die Mischung rund, ohne schwer zu wirken. Achten Sie darauf, die Röschen mit Abstand und der Schnittfläche nach unten zu rösten; ein überfülltes Blech lässt sie eher weich werden. Probieren Sie das Rezept als Beilage zu Braten oder Hähnchen, oder servieren Sie es mit geröstetem Brot als einfaches Hauptgericht. Walnüsse ersetzen die Pekannüsse, und getrocknete Sauerkirschen bringen eine säuerlichere Note. Wenn Sie das Gericht zubereiten, teilen Sie gern mit, welche Variante bei Ihnen auf den Tisch kam oder welche Ergänzung Sie ausprobiert haben. So findet der herbstliche Rosenkohl immer wieder eine neue passende Begleitung.


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Rosenkohl mit Rinderspeck, Pekannüssen und Cranberrys

Gerösteter Rosenkohl mit herzhaftem Rinderspeck, knackigen Pekannüssen und süßen Cranberrys.

Vorbereitungszeit
10 Minuten

Kochzeit
25 Minuten

Gesamtzeit
35 Minuten

Portionen
6 Portionen

Zutaten

  • 12 oz Rosenkohl, geputzt
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 4 Scheiben Rinderspeck, gegart und gehackt
  • 1 Tasse Pekannüsse
  • 1/2 Tasse getrocknete Cranberrys

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Backofen auf 200 °C vorheizen. Rosenkohl mit Olivenöl und Salz vermengen.
  2. Schritt 2
    Auf einem Backblech 20–25 Minuten rösten und nach der Hälfte der Zeit wenden.
  3. Schritt 3
    Mit Rinderspeck, Pekannüssen und Cranberrys vermengen und servieren.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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